Wechsel an der AMZ-Spitze

Dr.-Ing. Claudia Scholta übernimmt Aufgabe in der Industrie - Prof. Dr.-Ing. Manfred Bornmann leitet ab Januar 2011 die Verbundinitiative.

Die Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen AMZ startet unter neuer Führung in das Jahr 2011. Ab Januar leitet Prof. Dr.-Ing. Manfred Bornmann die in Verantwortung der RKW Sachsen GmbH arbeitende Initiative. Er folgt auf die langjährige AMZ-Managerin Dr.-Ing. Claudia Scholta und übernimmt von ihr auch die Funktion als Bereichsleiter Projekte im RKW Sachsen.

Dr. Scholta (40) wechselt nach zehnjähriger Tätigkeit für das RKW Sachsen und die Verbundinitiative in die sächsische Automobilzulieferindustrie. Sie zeichnet ab Januar 2011 bei der Voith Engineering Services GmbH Chemnitz Road & Rail verantwortlich für die Bereiche Innovation und Personal.

Prof. Bornmann (59) hat den Diplomingenieur für Konstruktion und Technologie der Feingerätetechnik an der TH Ilmenau erworben. Danach promovierte er an der TU Dresden. Seit 1990 engagierte er sich als Unternehmensberater federführend bei der Entwicklung von Gründer- und Careernetzwerken. Seit 2001 ist er Honorarprofessor für Unternehmensgründung und Unternehmensführung an der Hochschule Zittau/Görlitz. Prof. Bornmann besitzt umfangreiche Erfahrungen im Projektmanagement und detaillierte Kenntnisse des sächsischen Mittelstandes.

Über AMZ
Die Verbundinitiative wurde 1999 vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ins Leben gerufen. Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen sächsischen Automobilzulieferer nachhaltig zu verbessern. AMZ hat unter Projektverantwortung der RKW Sachsen GmbH bis Ende Oktober 2010 277 Projekte initiiert. Daraus resultieren beträchtliche Umsatz- und Arbeitsplatzpotenziale. So werden die insgesamt beteiligten 1048 Unternehmen mittelfristig zusätzlich rund 2,75 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Damit geht die Schaffung von ca. 5100 neuen Arbeitsplätzen einher. Außerdem erhielten die Unternehmen durch die Netzwerkarbeit wesentliche Impulse zur Ausweitung ihres angestammten Geschäftes. Ebenso entstanden aus AMZ-Aktivitäten zehn neue Firmen.
In der jetzigen Phase bis 2012 konzentriert sich die Verbundinitiative insbesondere auf die Themen Innovation, Märkte und Personal. 

Kontakt für Rückfragen:
Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen
Tel.: 0371 - 5347 344

Pressemeldung vom 09.12.2010

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