3. RKW Treffen Mitteldeutschland 2015 – Sachsen-Anhalt zeigt sich von seiner Schokoladenseite

Das RKW Treffen Mitteldeutschland ist inzwischen zu einem jährlichen Höhepunkt für die mitteldeutschen RKW- Mitglieder geworden. Als Kooperationsveranstaltung der drei RKW Landesvereine Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen dient sie dem Austausch und Vernetzung von Geschäftspartnern und Freunden der Landesgruppen. In diesem Jahr lief das Treffen unter dem Motto „Heute zukunftsintelligent handeln“ am 24. und 25. April 2015 in Halle (Saale).

Fotos: RKW Sachsen-Anhalt

Über 50 Gäste aus Mitteldeutschland sind am Freitag, den 24. April 2015, in das Landesmuseum für Vorgeschichte nach Halle (Saale) gekommen. Nach der Einstimmung durch Herrn Ralf Luther, Vorstandsvorsitzender des RKW Sachsen-Anhalt e.V., auf die Möglichkeiten, die das Land Sachsen-Anhalt bietet sowie der Begrüßung durch Frau Werner, Geschäftsführerin der RKW Sachsen-Anhalt GmbH und Frau Bode, der Leiterin für den Bereich Museumspädagogik konnten die Teilnehmer bei einer Führung, sowohl zahlreiche Artefakte und Skelette aus der Frühgeschichte des Menschen als auch die weltberühmte Himmelsscheibe von Nebra bestaunen. 

Experte für Zukunftsmanagement Dr. Pero Micic referierte

Daraufhin zeigte der international führende Experte für Zukunftsmanagement Dr. Pero Micic in seinem Vortrag „Zukunftsradar 2025 – Wie mächtige Trends und erstaunliche Idee unser Leben verändern“ die Bedeutsamkeit des Zukunftsmanagements für Unternehmen auf. 

In seinem „Zukunftsradar“ zeigte er auf, dass das Fachgebiet des Zukunftsmanagements als Brücke zwischen der Unternehmensführung und der Zukunftsforschung dient. Er helfe den Unternehmen bei der Orientierung, Sicherheit, Mitarbeitergewinnung und der Sicherstellung von Erträgen. Dass der Mensch Schwierigkeiten hat, bereits im Hier und Jetzt Entscheidungen für die Zukunft zu treffen, begründet Dr. Micic mit der evolutionären Entwicklung des Menschen und den biochemischen Aktionen im menschlichen Körper.

In seinem Vortrag stellte er die Methode der sogenannten fünf Zukunftsbrillen vor, mit denen Unternehmer ihr Geschäft für die Zukunft erfolgversprechend einschätzen, planen und gestalten können. Durch anschauliche Beispiele konnten die Teilnehmer erfahren, welche Firmen durch die Nutzung und Umsetzung von modernen und noch in der Entwicklung befindlichen Ideen, ihre Produktpalette erweitern konnten und somit in ihrer Branche marktführend wurden. Zugleich hat der Referent den Zuhörern kleine, einfache und kostengünstige Umsetzungsmethoden seiner fünf Zukunftsbrillen vorgestellt: So geben sich in „Wargames“ Mitarbeiter des eigenen Unternehmens als Wettbewerber aus und stellen die eigenen Produkte auf den Prüfstand. Auch sollte sich, nach seiner Meinung, jedes Unternehmen anstelle der Tageszeitung mindestens ein Abonnement eines Future-Magazin zulegen, um Trends, u.a. aus der Technologiebranche, frühzeitig zu erfahren.

Schokoladiger Abschluss

Am Abend genossen die Gäste die letzten Sonnenstrahlen an der Saale, bevor im Restaurant „Krug zum grünen Kranze“ Künstler der lokalen Kabarettistengruppe „Die Kiebitzensteiner“ für Auflockerung sorgten. Mit Klaviermusik, Gesprächen und Gelächter nahm der Tag einen entspannten Ausklang.  

Sowohl die Geschichte der Schokolade in Südamerika als auch die Produktion und Verbreitung der Leckerei in Halle wurde den interessierten Teilnehmern am Samstag im Halloren Schokoladenmuseum präsentiert. Neben zahlreichen Herstellungswerkzeugen, einem Produktionseinblick in die Hallorenfabrik, gab es auch Halles Sehenswürdigkeiten und weitere Kunstwerke aus der süßen Köstlichkeit zu sehen. Die Besichtigung des Schokoladenzimmers, bestehend aus 1400kg Schokolade und 300kg Marzipan sowie der anschließend dargereichte Naschteller bildeten den Höhepunkt in der Schokoladenfabrik. Zum Abschluss erhielten die Gäste in einer Chocolatier-Präsentation Tipps und Tricks, wie in der eigenen Küche Schokolade noch veredelt werden kann. 

Alle Teilnehmer bekamen an diesen zwei Tagen die wortwörtlichen Schokoladenseiten des Landes Sachsen-Anhalt zu Gesicht. Mit vielen süßen Erinnerungen und vollen Hallorentüten ging das RKW Treffen Mitteldeutschland 2015 zu Ende, das auch wieder Dank des Partners e-Scan aus Aschersleben zum dritten Mal erfolgreich gestaltet wurde. 

Im nächsten Jahr läutet dann Thüringen die zweite Runde des Mitteldeutschen Treffens ein. 

Kontakt:

Franka Müssig
Sekretariat der Geschäftsleitung

Tel.:    0351 8322 30
E-Mail: info(at)rkw-sachsen.de

Pressemeldung vom 13.05.2015

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