Bürgschaftsbank Sachsen GmbH (BBS)

Neues Programm "BBS Liqui"

Die BBS hat das Programm "BBS Liqui" aufgelegt, um von der weltweiten Finanzmarktkrise betroffenen oder bedrohten kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft durch die Übernahme von Bürgschaften die Liquidität zu sichern.

Das Programm wendet sich an erfolgreiche Unternehmen, die ein tragfähiges Unternehmenskonzept haben, aber durch die Finanzmarktkrise oder deren Auswirkungen unmittelbar oder mittelbar betroffen sind. Im Rahmen des Programms sind bis zu 80%ige Bürgschaften bis zu € 1,0 Mio. für Betriebsmittelkredite und Avale der Hausbanken möglich. Die einmalige Bearbeitungsgebühr wird - zunächst bis 31.12.2009 - halbiert, sie beträgt danach 0,75 % des verbürgten Kreditbetrages zzgl. USt.

Anträge im Rahmen des Programms „BBS Liqui“ können über die Hausbank oder bei Bürgschaften bis € 500.000 (Bürgschaft ohne Bank - BoB) direkt an die BBS gestellt werden. Weitere Informationen unter www.bbs-sachsen.de.

Erste Bürgschaft im Programm "BBS Liqui" bewilligt

Die BBS hat am 18. Dezember die erste Bürgschaft in dem neuen Programm "BBS Liqui" bewilligt und damit die drohende Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens abgewendet. Verbürgt wurde für ein Handelsunternehmen ein durch Ausstieg eines Kreditversicherers für den Wareneinkauf kurzfristig benötigter Avalkredit von € 150.000.

Die Bearbeitung und positive Entscheidung, einschließlich der notwendigen Zustimmung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen und des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit, erfolgte innerhalb von nur acht Tagen.

Mit der Bürgschaftszusage kann der Unternehmer sich eine finanzierende Hausbank suchen. Die Möglichkeit, sich direkt – ohne Hausbank – an die BBS mit einer "Bürgschaft ohne Bank – BoB" zu wenden, war Basis für diese schnelle Entscheidung.

Im Januar 2009 erfolgten bereits weitere Bewilligungen im Programm "BBS Liqui". Damit zeigt sich der aktuelle Bedarf an dem neuen  Angebot und durch eine zeitnahe Bearbeitung ist eine schnelle Unterstützung der Unternehmen möglich.

"Bürgschaft ohne Bank – BoB" auf € 500.000 erhöht

Im Rahmen des vom Freistaat Sachsen aufgelegten Mittelstandsstabilisierungsprogramms wird die Obergrenze im Rahmen des Programms "Bürgschaft ohne Bank – BoB" zunächst befristet auf zwei Jahre auf € 500.000 angehoben (entspricht bei Übernahme einer 80%igen Bürgschaft einem Kreditbetrag von € 625.000).

Damit können sich Existenzgründer und Unternehmer bei fehlenden Banksicherheiten und einem Besicherungsbedarf bis € 500.000 ohne Hausbank direkt an die BBS wenden. Nach Bewilligung der Bürgschaft spricht der Unternehmer eine Hausbank seiner Wahl an, die nach Zusage der Finanzierung die Bürgschaftsurkunde von der BBS erhält.

Damit werden die bewährten Möglichkeiten zur Finanzierung von erfolgversprechenden Vorhaben bei fehlenden Banksicherheiten durch die Vorabprüfung der BBS weiter verbessert. Die seit 1999 von der BBS gegebenen ca. 1.300 BoB-Bürgschaftszusagen führten in über 70 % der Fälle zu einer Hausbankfinanzierung mit verbürgten Krediten von insgesamt € 72 Mio.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: www.bbs-sachsen.de.

Die aktuellen Programmdaten sind ohne Zweifel wichtig. Mögliche Wege, um konkret zu helfen, sollten besser persönlich besprochen werden. Wenn Sie Gesprächs- und Unterstützungsbedarf haben, stehen Ihnen die RKW-Projektleiter selbstverständlich gern zur Verfügung.

Richten Sie Ihre Anfrage an:
Carmen Fritzsche
RKW Sachsen GmbH Dienstleistung und Beratung
Ansprechpartnerin im Innendienst
Tel.: 0351 8322-342
Fax: 0351 8322-444
E-Mail: fritzsche(at)rkw-sachsen.de

Eine PDF-Version der Pressemeldung finden Sie hier:

Pressemeldung vom 21.01.2009

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