Türöffner für Auslandsgeschäfte

Automobilzulieferinitiative AMZ bringt Partner in Sachsen und Polen zusammen – „Sächsischer Abend“ fördert Kontaktanbahnung und -pflege

Die Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) agiert erfolgreich als „Türöffner“ für Auslandsgeschäfte der sächsischen Automobilzulieferer. Eine Form der Kontaktanbahnung und –pflege ist der „Sächsische Abend“ in Polen. Unter dem Motto „Eine europäische Autoregion trifft sich“ kommen am 11. September bereits zum dritten Mal seit 2006 Unternehmer beiderseits der Grenze auf Schloss Kraskow in der Nähe von Breslau zusammen.

Sächsische Firmenvertreter haben dabei Gelegenheit, Manager führender Automobilhersteller und Systemlieferanten zu treffen, die in Polen Werke betreiben. Mit Volkswagen, Opel, Fiat, GM, MAN und Toyota sowie zahlreichen internationalen Systemlieferanten weist insbesondere die schlesische Grenzregion Polens zu  Sachsen eine außerordentlich hohe Dichte an Hersteller- und Zulieferwerken auf. Dass diese detailliert und individuell vorbereitete Form der Geschäftsanbahnung auf dem „Sächsischen Abend“ positive Wirkung zeigt, belegen die Ergebnisse der 2007er Veranstaltung. Vier sächsischen Unternehmen ist der Geschäftseinstieg bei VW Motor Polska, VW Poznan, dem Sitzhersteller Sitech sowie dem polnischen Busproduzenten Solaris gelungen. „Darüber hinaus konnten weiteren Firmen aus dem Freistaat über den ‚Umweg’ der polnischen Töchter Kontakte zu den Muttergesellschaften in Westeuropa herstellen und dort zum Teil bereits in den Ausschreibungsmodus kommen“, zeigt AMZ-Projektmanagerin, Dr. Claudia Scholta, das nachhaltige Wirken dieser speziellen Kontaktanbahnung auf, die sich durch einen exklusiven Rahmen von der Atmosphäre anderer Kooperationsbörsen abhebt.

AMZ stellt auf dem diesjährigen „Sächsischen Abend“ zugleich innovative Automobilentwicklungen aus dem Freistaat vor wie Sportwagen von Melkus, das Ökosparmobil des Teams „Fortis Saxonia“ der TU Chemnitz und Rennwagen, mit denen sich Mannschaften der Westsächsischen Hochschule Zwickau sowie der Hochschule Mittweida am diesjährigen Formula-Student-Wettbewerb beteiligten. Außerdem zeigt das Unternehmen Dietrich Wetzel, wie textile Sticktechniken heute industriell auch für die Automobilindustrie eingesetzt werden können.

Die Verbundinitiative unterstützt die gezielte Geschäftsanbahnung weiterhin mit Lieferantentreffen und Workshops. Neben Polen konnten sächsische Zulieferer dadurch bereits erfolgreich in Österreich tätig werden. Aktiv begleitet AMZ gegenwärtig auch das Erschließen des russischen Automobilmarktes.

Über AMZ
Die Verbundinitiative wurde 1999 vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit ins Leben gerufen. Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen sächsischen Automobilzulieferer nachhaltig zu verbessern. AMZ hat unter Projektverantwortung der RKW Sachsen GmbH seit 1999 bis heute über 240 Projekte initiiert. Daraus resultieren beträchtliche Umsatz- und Arbeitsplatzpotenziale. So werden die insgesamt beteiligten mehr als 900 Unternehmen mittelfristig zusätzlich rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Das sind mehr als 15 Prozent der heute von der sächsischen Automobilindustrie erreichten Jahresleistung. Damit geht die Schaffung von über 4000 neuen Arbeitsplätzen bis 2010 einher. In der jetzigen Phase bis 2012 konzentriert sich AMZ insbesondere auf die Themen Innovation, Personal und Märkte.

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung:
Dr. Claudia Scholta
RKW Sachsen GmbH Dienstleistung und Beratung
Projektmanagerin AMZ
Tel.: 0371 5347-344

Pressemeldung vom 11.09.2008

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