Wie können neueste Technologien im Bereich der sauberen Technologien in die industrielle Anwendung gebracht werden?

Dies soll in der Gemeinschaftsveranstaltung CIO Campus „Wasser und Wertstoffe – Kreislaufwirtschaft als Wachstumsimpuls“ der CLEANTECH Initiative Ostdeutschland und des Fraunhofer Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS, aufgezeigt werden.

Saubere Technologien sind ein Schlüssel für eine erfolgreiche und nachhaltige Wirtschafts-entwicklung. Zahlreiche Beispiele in Ost-deutschland belegen, dass die Wettbewerbs-fähigkeit und Wachstumschancen von Unternehmen durch eine enge Kooperation von Industrie, Forschung und Politik maßgeblich gesteigert werden.

Der CIO Campus 2015 steht unter dem Motto „Wasser und Wertstoffe –Kreislaufwirtschaft als Wachstumsimpuls“. Er richtet sich an alle Akteure der Cleantech-Branche, die sich vor Ort ein Bild machen wollen, wie Innovationen in erfolgreiche industrielle und kommunale Anwendungen überführt werden und wie die Unternehmen davon profitieren können.

„Die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungs-einrichtungen führt zur Entwicklung von fortschrittlichen Technologien, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhöhen. Weiterhin müssen die Unternehmen über die geeigneten Förderprogramme des Bundes informiert werden, um diese zielorientiert nutzen zu können“ teilt Frau Irena Bernstein, Leiterin der CLEANTECH Initiative Ostdeutschland mit. 

  • Welche Trends im Bereich Umwelt und Ressourcen sind für Unternehmen relevant?
  • Wie können sie diese nutzen, um erfolgreicher zu werden?
  • Wer unterstützt die Unternehmen dabei, diese Chancen zu nutzen?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des CIO Campus.

Ein Vertreter des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie wird in seinem Vortrag auf die Strategie für Forschung und Entwicklung für KMU eingehen.

Die Vertreter des Umweltbundsamtes und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie geben darüber hinaus einen praktischen Überblick, welche Unterstützung Unternehmen bei der Umsetzung neuer Technologie- und Investitionen bekommen können und stellen zwei konkrete Förderprogramme vor.

Politische Unterstützung für Cleantech Unternehmen

Welche Zielrichtungen und Rahmenbedingungen in der gegenwärtigen Politik der Bundesregierung von Bedeutung sind, erläutert Iris Gleicke, die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie: „Im Zentrum einer Wachstumsstrategie für Ostdeutschland steht die verstärkte Entwicklung von innovativen, dynamisch wachsenden Zukunfts-branchen. Diese können Wachstumskräfte entwickeln und das wirtschaftliche Wachstum in Ostdeutschland insgesamt beflügeln. Cleantech ist eine aus meiner Sicht besonders Erfolg versprechende Zukunftsbranche. Mit der von mir geförderten CLEANTECH Initiative Ostdeutschland soll die Wettbewerbs-fähigkeit der Branche und damit die des Standorts Ostdeutschland insgesamt gesteigert werden.“

Innovative Technologien als Wachstumstreiber

Wasser und strategische Rohstoffe gehören neben der Energie zu den wichtigsten Herausforderungen für das 21. Jahrhundert.“ betont Prof. Dr. Michael, Stelter, stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer IKTS. „Angesichts ihrer hohen volkswirtschaftlichen Bedeutung für Deutschland und viele andere Länder kommt es darauf an, sorgsam mit ihnen umzugehen, um die langfristige Verfügbarkeit und damit Wohlstand und Wachstum auch für kommende Generationen zu sichern. Fraunhofer IKTS arbeitet an innovativen, effizienten und energiesparenden Reinigungs-, Rückgewinnungs- und Aufbereitungstechniken für sauberes Wasser und dringend benötigte Wertstoffe. Im Verbund mit den lokalen Unternehmen entsteht so die Chance für neue Wertschöpfung in einer Industrie, die für Deutschland enorm wichtig ist, die aber auch höchste Exportrelevanz hat.“

Erfolgreiche Beispiele

Was ist notwendig, um neue Technologie in erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen umzusetzen? Erfolgreiche Beispiele aus der industriellen Praxis können hier eine Antwort geben. Vertreter der LAV GmbH, der Nickelhütte Aue, sowie der aqua-consult Ingenieur GmbH zeigen auf, welche Chancen neue Technologien bieten, um sich vom Wettbewerb abzugrenzen und so Wachstumspotenziale zu erschließen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.cleantech-ost.de

Kontakt:

Irena Bernstein
Projektleiterin Cleantech Initiative Ostdeutschland

Tel.:    0351 8322 364
E-Mail: bernstein(at)rkw-sachsen.de

 

 

Pressemeldung vom 15.01.2015

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