Cleantech Initiative Ostdeutschland gestartet
RKW Sachsen GmbH managt Projekt des Bundesinnenministeriums
Die Cleantech Initiative Ostdeutschland (CIO) hat Mitte Februar 2011 offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Das vom Bundesministerium des Innern (BMI) ins Leben gerufene Vorhaben zielt darauf, die auf diesem technologischen Zukunftsfeld vorhandenen Potenziale in Ostdeutschland branchen- und länderübergreifend in einem nachhaltig arbeitenden Netzwerk zu bündeln. Der Begriff Cleantech vereint innovative Technologien und Produkte, die ein umweltverträgliches, energieeffizientes und ressourcenschonendes Wirtschaften gewährleisten sollen.
Mit dem Management der CIO wurde die RKW Sachsen GmbH Dienstleistung und Beratung Dresden betraut. "Wir freuen uns, dass wir mit unserem Konzept sowie mit unseren langjährigen Erfahrungen als Projektentwickler und –manager überzeugen konnten und den Zuschlag erhalten haben", sagt Prof. Dr. Manfred Bornmann, Bereichsleiter Projekte bei der RKW Sachsen GmbH.
Cleantech-Sektor besitzt entscheidende Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands
Bis Mitte November 2012 konzentriert sich die Arbeit darauf, ein Entwicklungskonzept für die Initiative zu erstellen. "Hierbei sind die Situationsanalyse, die sinnvolle Integration bereits bestehender fachspezifischer Bündnisse, die Gewinnung neuer Partner sowie der Aufbau selbsttragender Strukturen des Netzwerks wesentliche Meilensteine", erläutert Prof. Bornmann.
Der Cleantech-Sektor besitzt entscheidende Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands. Dabei spannt der Begriff einen weiten Bogen von eher traditionellen Wirtschaftszweigen und Verfahren wie der Abfallwirtschaft, Abwasserentsorgung und konventioneller Energieerzeugung bis hin zu modernen Hochtechnologien, wie sie in der Photovoltaik, Windenergie, Biokraftstoffherstellung oder im Metallrecycling zum Einsatz kommen. Das ifo-Institut, Niederlassung Dresden, hat ermittelt, dass 2007 rund 158.000 Menschen in den neuen Ländern in Cleantech-Segmenten beschäftigt waren. Die indirekten Wirkungen bei Zulieferern aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie weiteren Industrie- und Dienstleistungszweigen belaufen sich schätzungsweise auf weitere 200.000 Personen. Eine führende Rolle nimmt die ostdeutsche Industrie- und Forschungslandschaft in der Photovoltaik und der Kreislaufwirtschaft ein. Viele Unternehmen der Recyclingindustrie verfügen über Alleinstellungsmerkmale insbesondere bei innovativen Trennverfahren.
Eine verstärkte Nachfrage nach ihren Leistungen erwarten ostdeutsche Cleantech-Unternehmen laut ifo-Institut bis 2015 vor allem aus den osteuropäischen Märkten.
Über die RKW Sachsen GmbH
Das 1990 gegründete Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen unterstützt mit den Kompetenzfeldern Managen, Beraten, Qualifizieren und Informieren die nachhaltige Entwicklung vor allem mittelständischer Unternehmen. Im Rahmen der Mittelstandsförderung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr agiert es als Qualitätssicherer in der geförderten Beratung. Gleichzeitig bietet der Dienstleister mit RKW EXPERT ein breites Spektrum zukunftsorientierter Leistungen deutschlandweit an. Dazu gehört ein umfangreiches Schulungs- und Qualifizierungsangebot für Fach- und Führungskräfte wie auch Beratungsleistungen.
Projektentwicklungs- und –managementerfahrungen hat die RKW Sachsen GmbH insbesondere als Träger von EU-, Bundes- und Landesprojekten gesammelt. Seit 1999 managt sie die Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen. Diese Kompetenzen sind eingeflossen in den Aufbau des Automotive Clusters Ostdeutschland.
Pressekontakt:
RKW Sachsen GmbH
Dienstleistung und Beratung
Doris Hantscho
Fachgebietsverantwortliche Marketing
Tel.: 0351-8322-372
E-Mail: hantscho(at)rkw-sachsen.de
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