Über 100 Entwicklungsthemen liegen auf dem Tisch
Neue Produktions- und Logistikkapazitäten hat die FEP Fahrzeugelektrik Pirna GmbH Ende August offiziell eingeweiht. Mit den zusätzlichen 3000 Quadratmetern für die Bereiche Kunststoffspritzgießen und Lager verfügt der Automobilzulieferer nunmehr über eine Gesamtfläche von 20.000 Quadratmetern. Die 5,7-Millionen-Euro-Investition wurde zugleich zur effektiven Neuordnung der betrieblichen Prozesse genutzt.

- Foto Ina Reichel: Firmengebäude der FEP Fahrzeugelektrik Pirna GmbH
„Wir sind jetzt so aufgestellt, dass wir in den nächsten drei bis fünf Jahren zusätzliche Umsätze von rund 20 Millionen Euro realisieren können. Damit geht die Schaffung von 30 weiteren Arbeitsplätzen einher“, informiert GeschäftsführerWolfgang Osterode.
Gegenwärtig sind bei FEP 280 Mitarbeiter beschäftigt, die jährlich über eine Milliarde Kunststoffteile für die Automobilindustrie produzieren und 2008 einen Umsatz von 63 Millionen Euro erwirtschaften. Die Steckverbinder, Schalter, Kabelführungen, Sicherungs- und Relaisträger sowie Gehäuse für elektronische Anwendungen kommen in Fahrzeugen des VW-Konzerns sowie bei weiteren deutschen Herstellern genauso zum Einsatz wie in japanischen Modellen. „Da wir Konzernteile liefern, die in Fabriken rund um die Welt verbaut werden, spüren wir nichts von regional bedingten Konjunkturdellen“, sagt der FEP-Geschäftsführer. Gegenwärtig hat die Entwicklungsabteilung des Pirnaer Unternehmens über 100 Themen auf dem Tisch, die sich mit Neuentwicklungen bzw. Modifizierungen befassen.
Zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit trägt die bereits seit vielen Jahren praktizierte AMZ-Projektarbeit bei. Ein großes Vorhaben wurde 2003 realisiert. Mit Partnern wie dem Dresdner Automatisierungstechniker XENON entstand eine innovative Montagetechnologie für die Fertigung von Öldruckschaltern. Gegenwärtig wird in einem AMZ-Kooperationsprojekt an der Entwicklung einer effektiven Großserienfertigung für eine neue Generation von Steckverbindern gearbeitet.
Weitere Informationen: www.fepz.de
Kontakt:
Dr.-Ing. Claudia Scholta
AMZ-Projektmanagerin
Tel.: 0371 5347-344
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