Netzwerk "Mikro- und biosensorische Messtechnik": Interdisziplinäre Zusammenarbeit für innovative Produkte und Technologien
Vom 22. bis 24. Mai 2007 stellen Mitglieder des Sächsischen Netzwerks "Mikro- und biosensorische Messtechnik" ihre neuesten Entwicklungen auf dem mitteldeutschen Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" (Halle 7, Stand 353) auf der Messe Sensor+Test in Nürnberg vor.
Ein Ergebnis der interdisziplinären Zusammenarbeit für innovative Produkte ist die Memosens-Technologie der Endress+Hauser Conducta GmbH + Co. KG, Waldheim. Memosens ermöglicht erstmals die Speicherung und Auswertung prozessnaher, sensorrelevanter Daten direkt im Sensor. Die induktive, bidirektionale Datenübertragung zwischen Sensor und Messumformer gewährleistet ein absolut störungssicheres Messsignal bei einfachster Handhabung des Sensors.
Als weiteres Ergebnis der gemeinsamen Netzwerkarbeit zeigt das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration Chemnitz Hüftendoprothesen mit integrierter Sensorik, die eine permanente Überwachung des Verschleißes und damit die Bestimmung des Revisionszeitpunkts ermöglichen.
Robuste neue Neigungssensoren
Eine Familie kapazitiver Neigungssensoren in AIM-Technologie ist die neueste Entwicklung der GEMAC GmbH, Chemnitz. Durch ihre hohe Genauigkeit bei robustem Aufbau sind sie besonders für den Einsatz in Nutzfahrzeugen, Bau- und Landmaschinen geeignet.
Das Funkterminal ZigBeeTM der dresden elektronik ingenieurtechnik gmbh findet Anwendung in der drahtlosen Sensorik, Fernüberwachung, Prozesskontrolle und -steuerung sowie in der PC-Peripherie.
Darüber hinaus erhalten Sie auf dem Stand eine Vielzahl von Informationen zum Netzwerk sowie zu den Tätigkeitsschwerpunkten und Kompetenzen unserer Netzwerkmitglieder.
Netzwerk "Mikro- und biosensorische Messtechnik"
Im Netzwerk kooperieren nicht nur Hersteller und Anwender von Messsystemen. Weitere Partner sind Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Elektronik, Kunststoffverarbeitung, Mikroverfahrenstechnik, Werkstoffwissenschaften und Informationstechnologie, die ihr Arbeitsgebiet in der Messtechnik und Sensorik sehen.
Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit fördert das Sächsische Netzwerk "Mikro- und biosensorische Messtechnik". Ziel des Freistaates ist es, Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen des Freistaates auszubauen und somit die unternehmerische Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Projektträger ist die Fördergesellschaft Regio Döbeln e. V., die RKW Sachsen GmbH managt das Netzwerkprojekt.
Finanzielle Unterstützung erhält das Netzwerk weiterhin durch die Endress+Hauser Conducta GmbH + Co. KG, einen weltweit führenden Spezialisten für Analytik und Sensorik in der Umwelt- und Prozessindustrie und engagierter Mitinitiator des Netzwerkes. Das Unternehmen unterstützt die marktorientierte, interdisziplinäre Netzwerkarbeit mit seinen Erfahrungen.
Ihr Ansprechpartner für das Netzwerk "Mikro- und biosensorische Messtechnik":
Dr. Katrin Pflugbeil
RKW Sachsen GmbH Dienstleistung und Beratung
Projektmanagerin
Tel.: 0371 5347-135
E-Mail: pflugbeil(at)rkw-sachsen.de
Kontakt
- Telefon: 0351 8322-30
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