ProfiSachs: 2. Veranstaltung AMZ-Profile
Netzwerke gewinnen beim Fachkräfterecruiting zunehmend an Gewicht, denn laut Studien werden mehr als 50 Prozent aller Jobs über
Kontakte vermittelt. Am 4. Mai trafen sich daher Unternehmensvertreter und Studenten auf der 2. Veranstaltung "AMZ-Profile" in der
Mensa der TU Chemnitz zum Thema "Networking - Ihr Kontakt zu den Fachkräften von morgen".
Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam vom Career Service der TU Chemnitz, dem Fachkräfte-Pilotprojekt "ProfiSACHS" und der Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen (AMZ). Katarina Weiß vom Career Service zeigte auf, dass Networking den Einstieg in die Berufswelt erleichtern kann. Man komme leichter an Informationen, könne von anderen lernen und eine Zusammenarbeit in schwierigen Situationen werde dadurch einfacher, nannte sie wesentliche Vorteile. Wichtig sei die Bereitschaft, anfangs mehr zu geben als zu nehmen.
Netzwerken
Alexander Ladwig, Leiter der Kompetenzstelle ProfiSACHS und Projektkoordinator Fachkräfte bei AMZ, stellte die Relevanz des Networking und die Arbeitsinhalte der von ihm vertretenen industriellen Netzwerke vor. Neben firmenspezifischen Kooperationen bieten sie mit Veranstaltungsreihen wie "AMZ-Profile" oder Traineeprogrammen übergreifende Plattformen für Informationsaustausch und Kontaktanbahnung an. Die Neutralität des Netzwerkmoderators spiele dabei eine wesentliche Rolle für den Erfolg.
Businessnetzwerke
Thomas Klauß, Projektleiter Online-Medien und Wissensmanagement beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e. V. BITKOM, stellte das Wissensmanagement in Businessnetzwerken vor. Unternehmensnetzwerke und Verbände seien prädestinierte Betreiber von Plattformen zum Informations- und Ideenaustausch. Die Zahl der geschlossenen Netzwerke, die Datenschutz und schnelleres Surfen gewähren, wachse. Dabei werden Information und Kommunikation zwischen physischem und virtuellem Verband enger verknüpft. Stephanie Vogel, Personalreferentin bei der N+P Informationssysteme GmbH Meerane, zeigte auf, wie Unternehmen und Studenten Möglichkeiten des Networking auf Recruitingmessen nutzen können.
In der Diskussion waren die Studenten vor allem daran interessiert, wie der Kontaktaufbau zu Firmen erfolgen soll. Eine klassische Initiativbewerbung sei dafür ein gängiger Weg, so ein Unternehmer. Auch wenn daraus nicht gleich ein Job entstehe, ergeben sich oft Ansatzpunkt für Praktika und projektbezogene Aufgaben. Damit bringe man sich ins Gespräch.
Bei Fragen bin ich gern Ihr Ansprechpartner:
Alexander Ladwig
Telefon: 0371 5347-135
E-Mail: ladwig(at)rkw-sachsen.de
Internet: www.profisachs.de
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