Trend zum elektrischen Fahren ist unumkehrbar
22. AMZ-Lounge: Elektromobilität im Spannungsfeld von Batterietechnologie und Leichtbau
„Elektromobilität im Spannungsfeld von Batterietechnologie und Leichtbau“ diskutierten Referenten und Gäste der 22. AMZ-Lounge Ende November 2009 in Dresden. Auch wenn es noch Zeit braucht, bis das elektrische Fahren in der Realität eine nennenswerte Größenordnung erreicht, sei der Trend zum Elektroantrieb unumkehrbar, lautete ein Fazit der Veranstaltung. Dr. Andreas Gutsch, Geschäftsführer der Li-Tec Battery GmbH Kamenz, zeigte u. a.
auf, welche Aufgaben noch zu lösen sind. Das Gemeinschaftsunternehmen von Evonik und Daimler produziert in Sachsen Lithium-Ionen-Batterienzellen, die sich durch besonders hohe Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit auszeichnen. Die Reichweite sei durch die schnellladefähige Batterie nicht mehr begrenzt, sagte der Geschäftsführer, sondern vielmehr durch die Ladefähigkeit. Es würden entsprechende Ladegeräte fehlen, verwies er auf eine noch nicht gelöste Aufgabenstellung, an der Zulieferer arbeiten sollten. Zum Einsatz kommt die Lithium-Ionen-Batterietechnologie aus Sachsen in einem weiteren sächsischen Produkt – dem Extremsportwagen
e-Wolf e-1. Diese Gemeinschaftsentwicklung der Leichtbauzentrum Sachsen GmbH (LZS), des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden, der e-Wolf GmbH und der Li-Tec verbindet elektrischen Antrieb mit extremem Leichtbau.
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