SMWA und SAB starten Programm „Krisenbewältigung und Neustart“

Pressemitteilung vom 03. Dezember 2004

Die Sächsische Aufbaubank - Förderbank (SAB) startet gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) und ihren Kooperationspartnern – den Sächsischen Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern, der RKW Sachsen GmbH und der Stiftung Innovation und Arbeit – noch in diesem Jahr das Förderprogramm „Krisenbewältigung und Neustart“. Das bundesweit bisher einmalige Programm hat die Konsolidierung und Sanierung von Unternehmen im Wege eines Insolvenzplanverfahrens zum Ziel, einem gerichtlich beaufsichtigten Verfahren, das geeignet ist, innerhalb der Insolvenz einen Interessenausgleich zwischen Unternehmern, Arbeitnehmern und Gläubigern zu schaffen, um somit die Betriebsfortführung zu ermöglichen. Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handels und des Dienstleistungssektors mit Sitz im Freistaat Sachsen, denen Insolvenz droht, die jedoch sanierungsfähig sind und damit gute Aussichten auf eine Betriebsfortführung haben.

Ziele des Gesamtprojektes sind die Verbesserung der Informationslage zum Thema Unternehmensinsolvenz/Insolvenzplanverfahren, die Prüfung der Unternehmen auf Konsolidierungs- und Sanierungsfähigkeit sowie die organisatorische und finanzielle Unterstützung bei der Erstellung von Insolvenzplänen. Begleitend dazu wurde vom SMWA und der SAB das Förderprogramm „Krisenbewältigung und Neustart“ aufgelegt. Im Rahmen dieses Förderprogramms besteht die Möglichkeit, Unternehmen im Insolvenzplanverfahren zur Sicherung ihrer Liquidität mit kurzfristigen Massedarlehen, sowie nach Abschluss des Insolvenzplanverfahrens in der Neustartphase mit mittelfristigen Darlehen für Betriebsmittel und Investitionen zu unterstützen. Die Höhe der Darlehen ist zur Zeit auf 100.000 EUR begrenzt, der Zinssatz orientiert sich am Kapitalmarktzins. Betroffene Unternehmen wenden sich an die SAB oder an einen der Kooperationspartner, um sich beraten und ihre Aussichten auf eine erfolgreiche Betriebsfortführung prüfen zu lassen. Anschließend übernimmt die SAB die weitere Begleitung des Unternehmens. Die Bank bietet Unterstützung bei der Erstellung eines Insolvenzplanes und prüft zugleich die Möglichkeiten von Finanzierungshilfen aus dem neuen Förderprogramm.

Ansprechpartner:

SAB: Heike Al-Roussan
Tel.: 0351 4910-4818, E-Mail: heike.al-roussan(at)sab.sachsen.de

Handwerkskammer Chemnitz: Ulf Lotze
Tel.: 0371 5364-215, E-Mail: u.lotze(at)hwk-chemnitz.de

Handwerkskammer Dresden: Frank Jank
Tel.: 0351 4640-947, E-Mail: frank.jank(at)hwk-dresden.de

Handwerkskammer Leipzig: Sigrun Beck
Tel.: 03437 9113-85, E-Mail: beck.wifoe(at)hwk-leipzig.de

IHK Dresden: Dieter Pelzing
Tel.: 0351 28021-33, E-Mail: pelzing.dieter(at)dresden.ihk.de

IHK Leipzig: Uwe Sahlmann
Tel.: 0341 1267-1400, E-Mail: sahlmann(at)leipzig.ihk.de

IHK Süd-West-Sachsen: Peter Philipp
Tel.: 0371 6900-1221, E-Mail: philipp(at)chemnitz.ihk.de

RKW Sachsen: Jürgen Zuschke
Tel.: 0351 8322-348, E-Mail: zuschke(at)rkw-sachsen.de

Stiftung Innovation und Arbeit Sachsen: Michael Wagner
Tel.: 0351 3199-2220, E-Mail: sachsen(at)stiftung-ias.de

Artikel vom 01.06.2005

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