Seminar "Vom Kollegen zum Vorgesetzten" positiv bewertet

In ihrem „Spezial Karriere“ hat die Stiftung Warentest im November 2009 zehn Kurse zur Mitarbeiterführung getestet. Das Seminar „Vom Kollegen zum Vorgesetzten“ der RKW Sachsen GmbH hat dabei eine hervorragende Bewertung erhalten. Dies spiegelt die Kontinuität in der Qualität der Angebote wider, bereits in 2006 wurde ein Seminar* mit „hoher Qualität“ beurteilt. Auch in diesem Jahr haben wir dieses Seminar neben weiteren hochqualifizierten Angeboten für Sie im Programm.

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In der von der Stiftung Warentest durchgeführten Untersuchung wurden sieben Kurse zur Mitarbeiterführung und drei spezielle Führungskurse für  Frauen begutachtet. Bewertet wurde die Qualität nach den vier Kriterien Inhalt, Didaktik, Kursorganisation und Kundeninformation. Bei drei dieser vier Kriterien schnitt „Vom Kollegen zum Vorgesetzten“ mit guten bis sehr guten Noten ab: Didaktik wurde mit „sehr hoch“ bewertet, während Inhalt und Kundeninformation die Note „hoch“ bekamen. Insgesamt weist der von Dr. Jorg Rückwarth geleitete Kurs eine exzellente Bewertung aus.

Führungskräfte brauchen Wissen

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bedarf es einer guten Führungskraft, um die Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter aufrecht zu erhalten. Zusätzlich kommt Druck vom Vorstand, der auf das Erreichen der Unternehmensziele drängt. Wer in dieser Situation als Führungskraft bestehen will, braucht nicht nur hervorragendes Fachwissen, sondern auch Führungskenntnisse und -strategien. Unser Seminar „Vom Kollegen zum Vorgesetzten“ vermittelt diese Kenntnisse und Strategien. Einige der theoretischen und praktischen Inhalte unseres zweitägigen Seminars stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

Was eine Führungskraft braucht

Wenn ein fachlich hervorragender Mitarbeiter zur Führungskraft befördert wird, muss er sich zuerst mit seiner „Führungsrolle“ identifizieren. Das beginnt bei der Klärung der Frage, worin genau die Führungsaufgabe besteht und welche Eigenschaften erfolgreiche Führungskräfte besitzen. Als Vorgesetzter bzw. Vorgesetzte sollen Sie vor allem eines: Mitarbeiter führen. Und das bedeutet, Sie müssen Zielorientierungen geben, Planen, Entscheidungen treffen, Delegieren, Motivieren, Mitarbeiter einschätzen, Vertrauensklima schaffen, Konflikte im Team lösen und noch viel mehr. Dazu ist es unabdingbar, dass Sie die Mitarbeiter/-innen genau informieren: Je genauer ein Mitarbeiter weiß, was Sie von ihm erwarten, desto besser kann er Ihrer Erwartung entsprechen!

Führung durch Beziehungsmanagement

Die Beziehungen zu den Mitarbeitern ist das wichtigste „Werkzeug“ der Führungskraft. Darum sollten Sie diese Beziehungen stets reflektieren und angemessen entwickeln. Wenn Sie darauf achten, dass Arbeitsplätze mit den geeigneten Mitarbeitern besetzt werden, Feedback geben und gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern realistische und herausfordernde Ziele vereinbaren, sind Sie auf einem guten Weg. Natürlich ist es ebenso wichtig für Ihr Team, dass es eine klare Verhaltensrichtlinie hat, Sie also auch „Spielregeln“ festlegen und auf deren Einhaltung achten. Als kompetente Führungskraft üben Sie zudem nur konstruktive Kritik und geben Ihren Mitarbeitern die Chance, sich zu entwickeln. Das geht am besten, wenn Sie die „4-M-Regel“ verinnerlicht haben: Man Muss Menschen Mögen.

Der „optimale Führungsstil“

So sehr der kooperative Führungsstil auch der „Favorit“ der meisten Führungskräfte ist, nicht immer können Sie als Führungskraft kooperativ handeln. Wenn im Produktionsprozess eine Havarie droht, ist das eine andere Führungssituation als im Normalbetrieb und Sie müssen hier eher „durchgreifen“. Ein anderer Aspekt ist der der unterschiedlichen Hierarchieebenen unter den Mitarbeitern: Ein Auszubildender muss anders geführt werden als ein erfahrener Kollege. Den „optimalen Führungsstil“ zu finden, ist daher kein leichtes Unterfangen, da der situative Kontext stark mit den äußeren Rahmenbedingungen wechselt. Besser ist es, einen der Situation angemessenen Stil auszuwählen.

Delegieren ist ein „Muss“

Gerade junge bzw. unerfahrene Führungskräfte haben häufig Vorbehalte gegenüber dem Delegieren. Dabei bedeutet Delegieren nicht nur „Arbeit verteilen“, sondern auch Aufgaben und Verantwortung an die Mitarbeiter zu übertragen. Dies dient nicht nur zu Ihrer eigenen Entlastung von z. B. Routineaufgaben, sondern auch der Förderung und Entwicklung Ihrer Mitarbeiter. Einige wichtige Punkte dabei sind, dass Sie den Auftrag direkt an den verantwortlichen Mitarbeiter weitergeben, den Sinn des Auftrages erklären und klare, eindeutige Erledigungstermine angeben.

Mitarbeitergespräche führen

Ein Mitarbeitergespräch kann aus verschiedenen Anlässen geführt werden. Häufig wird damit jedoch ein Fehlverhalten bzw. eine ungenügende Leistung eines Mitarbeiters oder eine Konfliktsituation verbunden. Umso wichtiger ist es, dass die Führungskraft dem Mitarbeiter offen und konstruktiv gegenüber tritt. Im Mitarbeitergespräch geht es nicht darum, dem Mitarbeiter zu sagen, dass er einen Fehler begangen hat – das weiß er in der Regel selbst. Vielmehr ist es Ihre Aufgabe, den Mitarbeiter zu der Einsicht zu führen, wo genau der Fehler liegt, wie es dazu gekommen ist und was er an seinem Verhalten ändern muss, um diesen Fehler zukünftig zu vermeiden. Das Führen solcher Gespräche fällt oft schwer, daher werden im Seminar „Vom Kollegen zum Vorgesetzten“ Übungen dazu durchgeführt.

Praxisbezug und Praxistransfer

Im Alltag einer Führungskraft gibt es so manche Situation, die aus dem Rahmen des Alltäglichen herausfällt und eine besondere Herausforderung darstellt. Während des gesamten 2-tägigen Seminars werden daher immer wieder Situationen aus der Praxis der Teilnehmer/-innen miteinbezogen. Besonders schwierige Fälle werden im letzten Teil des Seminars thematisiert und gemeinsam werden Lösungsvarianten erarbeitet. Mit der gründlichen Ergebnissicherung und Vorbereitung des Transfers auf die Praxis schließt unser Seminar „Vom Kollegen zum Vorgesetzten“ ab.

Seminar: „Vom Kollegen zum Vorgesetzten“

Dozent: Dr. Jorg Rückwarth
Zielgruppe: Führungskräfte, die neu eine Führungsaufgabe übernommen haben, und Mitarbeiter, die sich für eine Führungsaufgabe interessieren
Inhalt:

  • Die persönliche Identität als Führungskraft
  • Erwartungen und Akzeptanz von Mitarbeitern und Vorgesetzten
  • Effiziente Führungsstile, Führungsmethoden
  • Auswirkungen von zu geringem bzw. überzogenem Druck
  • Spannungsfelder mit den Mitarbeitern
  • Unbequeme Entscheidungen treffen und vertreten
  • Mitarbeiter und das Team motivieren
  • Mitarbeiter einschätzen
  • Probleme beim Delegieren von Aufgaben
  • Schwierige Mitarbeitergespräche
  • Feedback: Anerkennung und Kritik
  • Vorgehen beim motivierenden Kritikgespräch
  • Den persönlichen Führungsstil weiterentwickeln


Termin: 27.04. und 28.04.2010, 09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Ort: Hotel Röhrsdorfer Hof, Limbacher Straße 14, 09247 Chemnitz
Kosten: 540 Euro pro Person zzgl. ges. MwSt.
Information & Anmeldung: Christine Brodauf, brodauf(at)rkw-sachsen.de

Weiterbildungsangebote über die Grenzen Sachsens


Das RKW Sachsen bietet seit 1990 Seminare, Arbeitskreise und Lehrgänge in Sachsen an, die zeitnah und am Bedarf der Unternehmen orientiert sind. Durch den engen Kontakt zu den Firmen und die Marktkenntnisse werden die Inhalte der Qualifizierungsangebote flexibel und schnell an die Herausforderungen der Unternehmen angepasst. Seit Oktober 2008 werden spezielle Weiterbildungen für den bayrischen Markt angeboten. In Kooperation mit dem RKW Thüringen und dem RKW Berlin Brandenburg sind seit Mai 2009 bzw. Januar 2010 auch in diesen Bundesländern Seminare im Programm.
Suchen Sie in unserer Datenbank nach Ihren Inhalten: http://www.rkw-sachsen.de/seminare_weiterbildung/

 

* 03/2006: im Test damals 20 ein- bis dreitägige Verkaufsseminare; 8 davon „hohe Qualität“, keines „sehr hohe Qualität“; das RKW Sachsen Seminar „professionell beraten und verkaufen“ erhielt die Auszeichnung „hohe Qualität“.

Artikel vom 28.01.2010

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